Die 80er

Wie alles begann

Seit 1978 spielten der 1.DEG Fan-Club und der Eishockey-Fan-Club Rot-Gelb schon auf der Rollsportanlage des Tus Nord. Viele Spiele gegeneinander und einige Turnier bildeten die Hauptaktivitäten. Etwa um die gleiche Zeit bildeten sich um das Eisstadion an der Brehmstraße auch etliche Straßenmannschaften, die es ihren Idolen von der DEG nachtun wollten. Bis zum Anfang der 80er Jahre blieben davon lediglich die Paulus Panther und die SG Zoopark über. So kam auch der Kontakt zu den Fan-Club zustande, die immer wieder nach neuen Gegnern suchten. In den Jahren 1982/83 folgten einige Freundschaftsspiele unter den vier Mannschaften, bis zu dem Entschluß kam, doch eine organisierte Meisterschaft auszurichten. So trafen sich im Oktober 1983 etwa 25 Vertreter der 4 Klubs im Krokodil auf der Mülheimer Straße, um Einzelheiten zu besprechen. Ein Spielausschuß wurde gewählt, der alles Weitere vorzubereiten hatte. Im November fanden bereits die ersten Spiele statt. Damals mußte noch im Freien bei jedem Wetter gespielt werden, was der Freunde aber keinen Abbruch tat.
Die besten Start in die erste Saison erwischte der 1.DEG Fan-Club, der sich auch mit dem Titel Herbstmeister schmücken konnten. Rot-Gelb blieb immer in Lauerstellung auf dem 2. Platz, während die Paulus Panther und SG Zoopark lediglich den letzten Platz unter sich ausmachen konnten. Zur Rückrunde gab es dann die ersten Spielertransfers. Dabei bewiesen die Paulus Panther ihr Geschick. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt, folgten vier Siege in Folge. Bis zum letzten Spieltag war noch alles offen. Drei Mannschaften hatten noch die Chance, die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Wobei der 1.DEG FC als Tabellenführer die besten Karten hatte. Ein Sieg gegen Rot-Gelb hätte die Meisterschaft gebracht. Die routinierte Mannschaft scheiterte allerdings an den eigenen Nerven. Sie schloßen die Runde mit 7:5 Punkten ab und mußte Erzrivalen Rot-Gelb noch mit 8:4 Punkten vorbeiziehen. Auch die Paulus Panther, die vorher die SG Zoopark mit 12:8 bezwang, kamen auf 8:4 Punkte und hofften auf einen Erfolg von Rot-Gelb gegen den 1.DEG FC. Und so kam es dann auch, denn aufgrund des besseren direkten Vergleiches sicherten sie sich den Titel vor Rot-Gelb. Für den 1.DEG FC blieb nur der dritte Platz. Selter statt Sekt. Die SG Zoopark konnte nur abgeschlagen den letzten Platz belegen, gewann dafür aber den Fair-Play-Pokal.

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Saisonverlauf 84/85

In der zweiten Saison der Interessengemeinschaft Fieselsport gab es keine Änderungen. Alle vier Teams spielten wieder um die Stadtmeisterschaft. Auch die Regeln, nämlich die Eishockey-Regeln mit weinigen Abänderungen, sollten weiterhin ihre Gültigkeit behalten.
So setzte der Vorstand den ersten Spieltag für September an. Direkt übernahmen die Paulus Panther die Tabellenführung und konnten sich ebenfalls den Herbstmeistertiteln sichern. Rot-Gelb blieb immer ein hartnäckiger Verfolger. Im Spitzenduell am dritten Spieltag mußte sich Rot-Gelb aber dann doch gegen die Paulus Panher mit 11:8 geschlagen geben, nachdem die Partie nach einem 9:3 Rückstand eine dramatische Aufholjagd erfahren hatte. Die SG Zoopark war bis zu diesem Zeitpunkt noch ohne Sieg, Dieser sollte auch während der ganzen Saison nicht gelingen. Am 4. Spieltag verloren die Paulus Panther überraschend mit 8:7 gegen den 1.DEG FC. Dadurch stiegen die Chancen für Rot-Gelb erheblich. Der 1.DEG FC sollte sich auch in den kommenden Jahren zum Angstgegner der Paulus Panther entwickeln. Leider gelang der Mannschaft außer dem Überraschungserfolg nur noch ein Sieg und ein Unentschieden gegen Zoopark. Das reichte insgesamt nur für den abgeschlagenen dritten Platz in der Region "Jenseits von Gut und Böse".
Durch diese Konstellation kam es am letzten Spieltag zum einem echten Endspiel. Die beiden Kontrahenten Paulus Panther und Rot-Gelb hatten beide noch berechtigte Titelhoffnungen. Beide lagen punktgleich mit 8:2 Punkten an der Tabellenspitze. Aber Rot-Gelb brauchte schon einen Sieg mit mindestens 4 Tore Unterschied, um im direkten Vergleich an den Panthern vorbeiziehen zu können. Leider war dieses Spiel schon nach dem 1. Drittel entschieden. 5:0 führten die Paulus Panther. Erst beim Stand von 9:1 im letzten Drittel konnte Rot-Gelb Ergebniskosmetik betreiben und verlor mit 10.4.
Die Panther sicherten sich ihren 2. Titel, Rot-Gelb wurde wieder Vizemeister mit 2 Punkten Rückstand. Der 1. DEG FC hatte diesmal keine Chance mehr in die Meisterschaftsentscheidung einzugreifen. Für die SG Zoopark sprang wieder nur der letzte Rang heraus. Wie in der Vorsaison konnte man sich nur ein Unentschieden erkämpfen und verpaßte auch den Fair-Play-Pokal nur knapp vor Rot-Gelb. Torschützenkönig wurde zum 2. Mal hintereinander Reiner Heesch von den Paulus Panthern, während sein Bruder Karl-Heinz diesmal Jürgen Windeck als Strafbankkönig ablöste.
In den zwölf Spielen der vorigen Saison wurden nur 130 Tore erzielt. Diesemal legten die Stürmer noch einen Happen zu. Bei der gleichen Spielanzahl fielen diesmal 180 Tore. Positiv fiel auf, daß die Schiedsrichter in der Saison 83/84 noch 225 Strafminuten verhängen mußten, so verbrachten die Spieler diesmal nur 177 Minuten auf der Bank. So scheinen die 50 Tore mehr nur eine logische Folge zu sein.

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Saison Verlauf 85

Die dritte Saison brachte doch einige Änderungen mit sich. Im Vorstand übernahm Heinz Spanke (1.DEG FC) den Vorsitz. Peter Schuster (SG Zoopark) war 2. Vorsitzender. Die Kasse übernahm Georg Groß (Rot-Gelb) und Schriftführer war Manfred Praetze (Schlappschuß). Doch der größte Einschnitt war, daß die Saison schon im Herbst beendet sein mußte, da danach die Rollsportanlage ein Dach bekommen sollte. Diese arbeiten sollten sich ein dreiviertel Jahr hinziehen. Aus diesem Grund wurde die 3. Meisterschaft auch Sommerpokalrunde genannt. Auch die Spielzeit wurde geändert. Von 3 x 30 Minuten durchlaufender Zeit, wurde auf 3 x 20 Minuten gestoppter Zeit umgestellt. Zwei neue Teams traten in den Wettstreit um Punkte, Tore und Meisterschaft ein. Die Ghetto Ratten waren sozusagen die "Thekenmannschaft" des Penguins auf der Graf-Recke-Straße, während das Team Schlappschuß seine Heimat in Erkrath hatte und sich haupt-sächlich aus DEG-Fanc rekrutierte.
Durch diese neuen Teams vollzog ein ziemlich großer sportlicher Bruch. Ergebnisse mit bis zu 15 Toren Unterschied waren nun an der Tagesordnung. Den höchsten Sieg der Saison erzielten die Paulus Panther bei ihrem 30:4 Sieg gegen die Ghetto Ratten gleich im ersten Spiel. Für die Panther war diese bis zum letzten Spieltag ein glatter Durchmarsch. Für die SG Zoopark sollten auch bessere Zeiten nach den beiden vorherigen Frustjahren kommen. Ein zwei-stelliger Sieg direkt im ersten Spiel untermauerten die Ambietionen der neu motivierten Zoopark-Anwohner.
Für die neuen Teams war es schon ein Erfolg gegen die anderen Mannnschaften nicht zweistellig verloren zu haben. Im direkten Duell konnte Schlappschuß sich mit 2 Siege durchsetzen. Die Ghetto Ratten belegten den letzten Platz und das obwohl das Team in der festen Überzeugnung angetreten war, die Meisterschaft zu gewinnen. Nach diesem Flop lösten sich die Ratten sang- und klanglos auf und ver-schwanden mit ihren vielen Fans auf Nimmerwiedersehen.
Für Rot-Gelb und den 1. DEG FC gab es gegen die unteren Teams viele hohe Siege, aber die höhrer platzierten Mannschaft waren nicht zu schlagen. Die Ausnahme bildete der 1.DEG FC der die Paulus Panther sogar im letzten Spiel als bereits feststehenden Meister mit 10:3 schlug. Mit 7 Siegen und 3 Niederlagen sichterte sich die SG Zoopark die Vizemeisterschaft.
Torschützenkönig wurde diesmal Stefan Zethner von Rot-Gelb mit 38 Treffern. Diese Marke sollte nur noch einmal übertroffen werden. Die besten Paßgeber waren Sascha Kayser (Paulus Panther) und Thomas Priebe (SG Zoopark) mit je 20. Skorerkönig (erstmalig in der Wertung) wurde Jan Bockelmann mit 47 Punkten. Die meisten Strafzeiten verbrachte Jürgen Raczek (Ghetto Ratten) in der Kühlbox. Schlappschuß konnte sich den Fair-Play-Pokal sichern. In den 30 Spielen fielen 460 Tore.

Saisonverlauf 86/87

Das Jahr 1986 bescherte uns endlich eine schöne Halle. Nun waren wir nicht mehr vom Wetter abhängig. Der Trainingsbetrieb wurde so ca. im Juni wieder aufgenommen. Kurz darauf versuchte man eine Sommerpokal-runde mit 4 Mannschaften auszu-tragen. Da wegen Urlaubszeit aber fast die Hälfte der Spiele ausfielen, erwies sich das Ganze als totaler Flop.
Gegen Ende des Jahres wurde dann ein neuer Vorstand der Interes-sengemeinschaft Düsseldorfer Fiesel-sport gewählt. Dieser Bestand aus: 1. Vorsitzender Wolfgang Schauf (Blue Devils), 2. Vorsitzender Jens Grübl (Schlappschuß), Kassenwart Georg Groß (Rot-Gelb), Schriftführer Lutz Krause (Paulus Panther) und Schiedsrichterobmann Walter Schmitt (Cologne Penguins). Inzwischen spielten wieder 6 Teams um die unbenannte NRW-Meisterschaft. Der 1. DEG Fan-Club hatte sich weitgehend aufgelöst. Die Rest-Spieler fusionierten mit der SG Zoopark unter dem Namen Blue De-vils. Auch ein Team aus Gelsenkirchen (die Schaker Shars), sowie die Penguins aus Köln beteiligten sich erstmals an einer Punktrunde, nachdem beide Teams vorher nur Turnier und Freund-schaftsspiele ausgetragen hatten. Auch in dieser Saison gab es sportlich wieder sehr große Lei-stungsunterschiede. Den höchsten Sieg landeten wiederum die Paulus Panther mit 32:1 gegen die Cologne Penguins. Überhaupt verlief diese Saison sportlich recht langweilig. Keine Mannschaften war ernsthaft in der Lage die Paulus Panther zu gefährden. Lediglich die Blue Devils schafften eine 6:1 Niederlage.
Rot-Gelb konnte zum drittenmal die Vizemeisterschaft erringen. Bei 6 Punkten Rückstand auf den Meister lag man aber immer hoffnungslos zurück. Die Cologne Penguins konnten in ihrer ersten Spielzeit direkt einen dritten Platz erringen. Das allerdings nur mit negativen Punktekonto. Die Sharks und Schlappschuß konnten den einen oder anderen Achtungserfolg erzielen, stritten sich gegenseitig aber nur um die Rote Laterne. Die Blue Devils legten im Prinzip eine enttäuschende Saison hin, da man nicht an die guten Leistungen der SG Zoopark oder des 1.DEG FC der Vorsaison anknüpfen konnte.
Den Fair-Play-Pokal sicherten sich erstmals die Paulus Panther vor den Schalker Sharks. Beider Mann-schaften hatten allerdings ein Spiel weniger, erwiesen sich aber über die ganze Saison zu Recht als fairste Teams.
Bei den Skorerlisten beherrschten die Spieler Jan Bockelmann, Thomas Spanke und Reiner Heesch (alle Paulus Panther) die Konkurrenz nach Belieben. Neuer Strafbankkönig wurde der Penguin Bernd Pieper. In 30 Spielen wurden diesmal nur 406 Tore erzielt, immerhin 54 weniger als in der Vorsaison.

Saisonverlauf 87/88

Mit dieser Spielzeit wurde wieder der reguläre Zeitablauf der üblichen Sai-son angepaßt. Der halbe Vorstand trat zurück. Nur Schriftführer Lutz Krause und Kassierer Georg Groß blieben übrig. Natürlich wurden wie jedes Jahr wieder händeringend Leute gesucht, die bereit waren im Vorstand mitzuarbeiten. Letztendlich wurde Heinz Spanke gewählt, der auf einen Drei-Mann-Vorstand pochte.
Als neues Teams wurden die Schalker Chiefs aus Gelsenkirchen aufge-nommen. An Satzung und Regelwerk wurde nach wie vor weiter gefeilt.
Überhaupt wurden in dieser Spielzeit einige Rekorde für die Ewigkeit aufgestellt, die auch heute noch unerreichbar erscheinen. Zum fünf-ten Mal hintereinander wurden die Paulus Panther Meister. Während sie die zweite Saison hintereinander verlustpunktfrei überstanden. Im absoluten Rekordergebnis aller Zeiten wurden die Kölner mit 41:2 besiegt. Überhaupt gewannen die Panther jedes Spiel zweistellig.
Auch für die Blue Devils brachen wieder bessere Zeiten an. Vize-meister. Zwar waren nach oben 7, aber noch unten immerhin noch 6 Punkte Abstand zu den nächst-plazierten. Mit diesem Erfolg schloß man wieder an die alten Erfolge der SG Zoopark an.
Auf den Plätzen 3-5 folgen die Teams aus Schalke (Chiefs) und Köln, sowie Rot-Gelb. Alle drei waren in etwa gleich stark, was sich auch an der Punktzahl bemerkbar macht. Nach oben als auch nach unten ist ein reichliches Polster vorhanden. Sozusagen hatten diese Vereine mit dem Abstieg (den gab es zwar damals noch nicht) nichts zu tun.
Den Fair-Play-Pokal sicherten sich wieder die Paulus Panther vor den Blue Devils. Beide auch in der normalen Tabelle vorne. Da zeigt sich halt wieder, daß ein auf der Strafbank kein Spiele gewinnen kann.
In der Torschützenliste stellten 2 Spieler gemeinsam eine neue Best-marke auf, die wohl für die Ewigkeit ist. Thomas Spanke und Jan Bockelmann erzielten jeweils 39 Tore. Thomas Spanke erzielte zusätzlich noch 41 Vorlagen. Das macht addiert 80 Skorerpunkte in 12 Spielen. So viel schafft manche Mannschaft nicht einer Saison. Da aber keine Mannschaft mehr so dominant ist, wird wohl kein Spieler nur annähernd an diese Zahl her-ankommen. Insgesamt wurden 595 Tore erzielt. Strafbankkönig wurde Peter Holzschneider (Rot-Gelb).
Am Ende der Saison wurde unter der Leitung von Heinz Spanke ein großes Jubiläumsturnier mit 16 Vereinen aus ganz Deutschland ausgetragen, daß Rot-Gelb Kaufbeuren gewann. Die Paulus Panther wurde als bester NRW-Teilnehmer Dritter.

Saisonverlauf 88/89

Die neue Saison brachte einige Änderungen. Die Blue Devils nannten sich wieder SG Zoopark. Außerdem nahmen als neue Teams Blau-Weiß Schalke und Tigers Düsseldorf erst-mals am Spielbetrieb teil. Die Tigers waren eine Fusion der Teams Eller Tigers und LL Flames. Es wurde in 2 Gruppen gespielt, die damals noch Gruppe A und Gruppe B genannt wurden. Später wurden diese Be-zeichnungen durch Oberliga und Regionalliga ersetzt. Auch diesem Grund wurden schon direkt die neuen Begriffe hier verwendet.
Der 1. Vorsitzende Heinz Spanke führte die Play-Off Runde ein. Damit sollte auch verhindert werden, daß z. B. die Paulus Panther schon nach der Hälfte der Spiele uneinholbar vorne lagen. In der Oberliga spielten die Teams: Paulus Panther, SG Zoopark, Rot-Gelb, Schalker Chiefs und Co-logne Penguins. Die beiden Letzt-platzierten der Vorsaison Schalker Sharks und Cosmos Hochdahl muß-ten sich mit den Neulingen Blau-Weiß Schalke und Tigers in der Re-gionalliga auseinandersetzen. Die ersten drei Mannschaften der Re-gionalliga konnten sich für die Play-Off Runde qualifizieren. Es wurde ein Viertelfinale gespielt. (1-8, 2-7 usw.)
Die Vorrunde der Oberliga verlief wie erwartet. Die Paulus Panther führten die Tabelle verlustpunktfrei an. Den 2. Platz konnte sich Rot-Gelb mit 4 Punkten Rückstand. Abgeschlagen, aber punktgleich dahinter mit nur 4 Punkte die Teams Köln, Schalke und Zoopark. Die Platzierungen dieser Teams konnte erst nach einem Protest der Kölner wegen eines Vorstands-irrtum festgelegt werden.
Die Reginalliga erwies sich als sehr ausgeglichen. Der Gruppenerste Cos-mos Hochdahl hatte jeweils nur einen Punkt Vorsprung vor den beiden nächstplatzierten Schalker Teams. Lediglich die Tigers konnten in ihrem ersten Jahr kaum mithalten und sicherten sich abgeschlagen die Rote Laterne.
Die Play-Off Runde brachte dann die erwünschten Überraschungen. Was während der Saison schon fast ab-sehbar war, geschah dann auch. Die Schalker Sharks quittierten den Spielbetrieb. Allerdings so kurz-fristig, daß die Tigers nicht mehr einspringen konnten. Die Paulus Panther waren also kampflos im Halbfinale. Überhaupt endeten viele Spiele sehr knapp. Das lag haupt-sächlich daran, daß im Höchstfall nur 2 Spiele ausgetragen wurden. Hatte jede Mannschaft ein Spiel gewonnen, so wurde im Anschluß an das 2. Spiel der Sudden Death bis zur Entscheidung gespielt. Dieses System verhalf der SG Zoopark nach einer 15:5 Niederlage im 2. Spiel die Paulus Panther noch herauszuwerfen. Im Endspiel wartete dann Rot-Gelb, die die Kölner bezwungen hatten, und sich siegessicher gaben. Im ersten echten Endspiel konnte die SG Zoopark knapp mit 8:7 die Oberhand behalten und sich als zweite Mann-schaft in die Siegerliste eintragen.

Saisonverlauf 89/90

In die neue Saison starteten diesmal nur 8 Mannschaften. Die Tigers wur-den für ein Jahr ausgeschlossen. Vorangegangen war ein Streit zwi-schen dem 1. Vorsitzenden Heinz Spanke sowie Vertretern der Tigers. Die Tigers behaupteten, sie hätten die Startgebühr für die Stadt-meisterschaft in bar bei der Stadt-sparkasse Oberkassel eingezahlt, allerdings keinen Beleg bekommen. Diese Tatsache hielten allerdings auch die anderen Mannschaften für unwahrscheinlich, sodaß es bei einer Abstimmung zum Ausschluß der Tigers kam.
Die restlichen acht Mannschaften wurde in etwa 2 gleich starke Gruppe aufgeteilt, in der jeder gegen jeden spielte. Nachher sollten beide Gruppen in einer Tabelle zu-sammengefaßt werden, um die Play-Off-Plätze für das Viertelfinale zu ermitteln.
In der Gruppe 1 setzen sich wieder ganz überlegen die Paulus Panther verlustpunktfrei durch. Gefolgt von Cosmos (7:5) und Rot-Gelb (5:7). Am Ende fand sich BW Schalke mit 0 Punkten wieder.
In der Gruppe 2 entstand ein ziemlich wirres Bild. Mitten in der Saison zogen sich die Schalker Sharks endgültig und für immer vom Spielbetrieb zurück. Allerdings hatten sie gegen alle Mannschaften schon einmal gespielt. Diese Spiele wurde für die Gegner mit dem tatsächlichen Ergebnis gewertet. Die darauffolgenden Spiele wurden jeweils mit 5:0 Toren und 2:0 Punkten für die Schalker Gegner gewertet. So kam natürlich ein etwas schiefes Bild in der Tabelle zu-stande. Souverän holte die SG Zoopark den Gruppensieg vor Köln. Unter ferner liefen landeten die Schalker Chiefs, die nur 2 Plus-punkte sich kampflos sichern konnten gegen die Schalker Sharks.
Insgesamt ergab sich folgende Talbelle: 1. Paulus Panther, 2. SG Zoopark, 3. Cologne Penguins, 4. Cosmos Hochdahl, 5. Rot-Gelb, 6. Schalke Chiefs, 7. Blau-Weiß Schal-ke.
Im Play-Off Viertelfinale mußten die in der Vorrunde besser platzierten Mannschaften Cosmos Hochdahl (gegen Rot-Gelb) und Köln (gegen Schalke) ausscheiden. Die SG Zoo-park besiegte BW Schalke ganz überlegen.
Im Halbfinale trotzten die Chiefs den Paulus Panthern wenigstens ein drittes Spiel ab. Bei der anderen Paarung setzte sich die SG Zoopark glatt in 2 Siegen durch.
So kam es zum Traumfinale. Die beiden besten Mannschaften der Vorrunde trafen im Finale auf-eineinder. Dort machten die Paulus Panther allerdings mit der SG Zoopark in 2 Spielen kurzen Prozeß und schoßen sich den ganzen Frust des Halbfinales von der Seele.
Im Spiel um Platz 3 besiegt Rot-Gelb die Schalker Chiefs mit 5:4 im Penalty-Schießen.

1983

1984

1985

1986

1987

1988

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